Costa Rica – Tor zu Lateinamerika

Geschäftsmöglichkeiten in Costa Rica

Costa Rica mit seinen rund 4,5 Millionen Einwohnern und mehr als einer halben Million „Gastarbeitern" aus Nicaragua hat einiges zu bieten. Die verschiedenen Handelsabkommen, wie DR-CAFTA (USA, El Salvador, Guatemala, Honduras, Nicaragua, Dominikanische Republik, mit insgesamt 350 Mio. Einwohnern), die Freihandelsabkommen mit der EU, der Volksrepublik China und mit Singapur sowie der Karibischen Gemeinschaft (CARICOM) und die Präferenzabkommen mit Chile, Mexiko und Panama sind Voraussetzungen, durch die Costa Rica zu einer im Ausbau befindlichen Handelsdrehscheibe in Lateinamerika geworden ist.

 

Die gleiche Zeitzone von Costa Rica mit nur geringen Unterschieden zu allen Nord- und Südamerikanischen Ländern ist ein Vorteil für viele Dienstleistungsunternehmen ,die ihre „Amerika"- Aktivitäten in diesem Land aufbauen und ausbauen.

 

Die gesetzlichen Voraussetzungen für ausländische Firmen bieten Rechtssicherheit. Ausländer genießen als Firma oder Privatperson uneingeschränkte Eigentumsrechte und können sich ohne Einschränkungen an Geschäften beteiligen. Costa Rica wird u.a. wegen seiner stabilen politischen Verhältnissen „Schweiz Lateinamerikas" genannt.

Der bisherige Exportschlager „Tropische Früchte" wurde vor einigen Jahren von IT-Produkten überholt. Costa Rica rangiert unter den Exporteuren von IT-Dienstleistungen auf Platz 10 der Weltrangliste.

Costa Rica verfügt über ein hervorragendes Schul- und Universitätssystem. Beim Ranking des World Economic Forums belegt das Erziehungssystem den Platz 26 unter allen Ländern und bei der Qualität der Management Schulen sogar Platz 13, genauso wie die Pressefreiheit.

Laut dem „Happy Planet Index" sind die Costa Ricaner die glücklichsten Menschen der Welt. Gut ausgebildete Arbeitskräfte mit stark vernetzten Universitäten und Forschungsinstituten sind das Hauptkapital des Landes. Costa Rica hat wenig Rohstoffe, aber eine überproportionale Biodiversität (auf 0,03 % der Weltoberfläche befinden sich hier 6 % aller Pflanzen- und Tierarten der Welt)



Rund 300 internationale Firmen haben in Freihandelszonen bereits mehr als 50.000 Arbeitsplätze geschaffen. Eine starke Entwicklung haben IT-und Medienfirmen, Dienstleistungsfirmen (Backoffice-Leistungen, Call-Center, Finanzdienstleister), Firmen der Nanotechnologie, Medizintechnik, Biotechnologie, Naturkosmetik und Homöopathie, Betriebe rund um regenerative Energieversorgung.